Donnerstag - 04.10.18


Zum fünften Mal bin ich in Israel (Michael das siebte Mal), aber es ist immer wieder neu, immer wieder aufregend und auch ein klein bisschen wie nach Hause kommen .... 


Ankunft am Ben Gurion gegen 19.00 Uhr


Gestern kam Mutti zum Kater hüten (dieses Mal mit Umsteigen in Kassel, hat sie aber gut gemeistert) und nach einem gemütlichen Kaffeetrinken mit beiden Müttern ging es an's Packen. Und zwar: Sommersachen! 

Während es in Deutschland nach 5 Monaten Dauersommer langsam herbstlich kühl wird, ist hier in Israel noch Hochsommer. Herrlich!

Am Abflugtag, heute, entschieden wir uns spontan, doch mit dem Auto - und nicht mit dem Zug- zum Flughafen zu fahren. Es könnte auf der Rückreise knapp mit der Bahn nach Lüneburg werden, weil wir sehr spät ankommen. Aber an den Rückflug wollen wir noch gar nicht denken!! Es geht ja erst los!

Der "Park-Point" (den wir deswegen genommen haben, weil er als erstes mit Google gefunden wurde) sah auf den ersten Blick zwar nicht so vertrauenerweckend aus (und der zweite Blick machte den verschlammten Parkplatz nicht besser), aber schlussendlich passte alles und wir waren früh am Gate (nach einem kleinen Frühstück). Wir hatten allerdings auch Glück, dass das Sammeltaxi gerade (und so früh) ankam und uns mitnehmen konnte. Mit der angegebenen Ankunftszeit von 11 Uhr wären wir auch etwas knapp dabei gewesen.

Die Fluggesellschaft Germania hat den Vorteil, dass sie nonstop von Hamburg bis Tel Aviv fliegt. Und das in knapp vier Stunden, wirklich unschlagbar!

Diesmal kamen wir allerdings verspätet los, es war wohl zu überfüllt im Flugraum. Aber das war nicht schlimm und einiges an Zeit wurde wieder eingeholt (aber eine knappe Stunde länger wurde es dann doch).

Am Ben Gurion Airport ging auch alles recht schnell, Gepäck, Passkontrolle und dann der Mietwagen (über Hertz). Der hat allerdings einen ziemlich tiefen und langen Kratzer am Kotflügel, was Michael noch monierte  (sicher ist sicher - angesichts der Einführungsrede von "Daniel" über neue Kratzer und Beulen am nagelneuen Auto) - nicht, dass das uns in Rechnung gestellt wird! Der Scherge (der dann irgendwann mal kam) meinte aber nur: "Was wollt ihr, ihr habt doch Vollkasko?". Stimmt auch wieder.

Und dann - ab ins Hotel.

Wir haben dieses Mal eingecheckt im "Rothschild 22", logischerweise am Rothschild Boulevard, Hausnummer 22!! Kann man sich ja denken .....

Untergebracht in einem Gebäude, in dem sich noch Büros befinden. Sehr stylisch, mit einer riesigen Eingangshalle. Wir sind jetzt im 7. Stock und das Zimmer 718 ist zwar nicht sehr groß, aber gepflegt und cool. Mitten im Leben quasi. Cafés, Restaurants, Bars - und wir mittendrin. Eine ganz andere Erfahrung! 

Morgen wollen wir aber Mal das renovierte Melody besichtigen, in dem Volker, Cord und dessen Mutter gerade residieren!
Im 10. Stock unseres Hotels befindet sich eine Lounge mit tollem Ausblick und den obligatorischen Snacks. Sehr angenehm! Und für uns gerade in der letzten Minute, bevor sie schlossen.

Gerne hätten wir uns noch mit Orna, Volker, Cord und Cords Mutter getroffen, die hier im Bronstein Auditorium ein Konzert gehört haben. Aber der Rothschild Boulevard ist sehr lang und wir sind am anderen Ende.

Sie haben uns aber ein Video geschickt, Ha Tikwa, echt bewegend!

Michael besorgte noch etwas zu trinken und nun freuen wir uns auf den morgigen Tag!
Und draußen, auf der Straße tobt das Leben.

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